Sehenswertes im Ort

Glasenbachklamm

Glasenbachklamm

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Zu den bekanntesten Naturdenkmälern Elsbethens zählt die Glasenbachklamm. Bekannt ist sie für die fossilen Funde wie zum Beispiel des Fischsauriers, der im Haus der Natur ausgestellt ist. Eine weitere Besonderheit sind die durch den Gebirgsbach freigelegten 200 Millionen Jahre alten Felsformationen, die zurück in die Jurazeit des Erdmittelalters führen. Dadurch kann die Entstehungsgeschichte der Alpen vom einstigen Meeresboden bis zum heutigen Gebirge ausschnittsweise betrachtet werden. Schautafeln informieren über die Entstehung der Klamm, der Gesteine und der Alpen sowie über die versteinerten Lebewesen, die hier gefunden wurden. Die Glasenbachklamm ist geschützter Landschaftsteil.

Trockene Klammen

Trockene Klammen

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Der Begriff "Trockene Klammen" weist bereits darauf hin, dass hier nicht die Kraft des Wassers zur Bildung der Schluchten und Spalten führte - wie etwa in der Glasenbachklamm, die durch die Erosionskraft des Klausbaches entstand. Die Trockenen Klammen verdanken ihre Entstehung vielmehr einer Bergzerreissung von etwa 10.000 Jahren. Als der Salzachgletscher größtenteils abgeschmolzen und das Salzachtal bereits von Menschen besiedelt war, rutschten von einzelnen Hängen im Südosten von Elsbethen große Kalkgesteinspakete auf ihrer weichen, tonigen Unterlage langsam talwärts und zerrissen dabei in metertiefe Klüfte. Das Kalkgestein zerfiel in eine Unzahl riesiger Felsblöcke, die durch Schluchten getrennt sind.

Abenteuerwanderung durch wilde Felsschluchten und Spalten. Die Trockenen Klammen stellen ein beeindruckendes Naturschauspiel dar, wegen der Seltenheit des Vorkommens solcher Steinschluchten stehen die Trockenen Klammen auch unter Naturschutz.

Museum

Museum "Zum Pulvermacher"

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Das Heimatmuseum gibt Einblick in die Geschichte Elsbethens. Auf drei Stockwerken kann man hier Tausende Exponate, die von der Urzeit (Fossilien) bis heute reichen, betrachten. Die Schwerpunkte des Museums liegen bei der ehmaligen Pulverproduktion, die 1918 eingestellt wurde, bei der Geschichte und Naturgeschichte Elsbethens sowie bei der bäuerlichen Arbeitswelt früherer Jahre. Das Museum beinhaltet ebenfalls eine sogenannte "Dorfstraße", die einen historischen Überblick über die ehemaligen, handwerklichen Betriebe in Elsbethen gibt. So kann dort ein Krämer, ein Uhrmacher, ein Schneider, der Pulvermacher, ein Keramiker, eine Buchbinderei sowie ein altes Klassenzimmer betrachtet werden.

Öffnungszeiten:
Mai bis Oktober Sonntag und Mittwoch 10:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr sowie nach Anmeldung unter 0676/5733546.

Gaisberg

Gaisberg

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Die Einheimischen nutzen den Salzburger Hausberg zu zahlreichen Aktivitäten: Straßenradfahren, Mountainbiken, Wandern und Paragliden sind die sportlichen Möglichkeiten des Sommers. Der Winter wird für Skitouren oder zum Langlaufen genutzt. Zahlreiche Restaurants und Hotels laden zur Einkehr, zum Genießen oder zum Urlauben ein. Zu den bekanntesten zählen die Zistelalm, die Gersbergalm, Mitteregg oder die urige Rauchenbühelhütte der Naturfreunde.

Wer kein eigenes Auto hat, kann mit dem "Gaisberg"-Linienbus direkt vom Mirabellplatz über den Stadtteil Gnigl auf den Gaisberg fahren. Von dort oben bietet sich ein wunderbarer Rundblick über die Stadt Salzburg bis hinein ins Salzburger Seenland, ins angrenzende Bayern und in den Süden auf das Göllmassiv und das Tennengebirge. Mit rund 600.000 Besuchern gehört die Gaisbergspitze zu den beliebtesten Ausflugszielen im Großraum Salzburg.

Zu den beliebtesten Wanderungen zählt der Gaisberg-Rundwanderweg auf Höhe der Zistel, der in fünf Kilometern rund um den Gaisberg führt oder die Zistelrunde mit einer Länge von 2,5 Kilometer Länge. Alle Wanderwege auf dem Gaisberg sind bestens markiert.

Im Winter präsentiert sich der Gaisberg als echtes Wintererlebnis für Salzburger und Besucher: Loipen, Wanderwege und Tourenrouten sind präpariert, viele mit fast täglicher Spurung. Auf den Rundspuren fühlen sich Skater und Diagonalläufer gleichermaßen wohl und genießen den Ausblick auf die Stadt und die umliegenden Berge. Von Oberwinkl führen attraktive Tourenrouten zur Zistel und Spitze.

Der Sendemast auf dem Gaisberg

Auf dem Gipfelplateau auf rund 1.300 Meter Seehöhe befindet sich der Sender Gaisberg des ORF Landesstudios Salzburg mit einem 100 Meter hohen Sendemast, der 1956/57 errichtet wurde. Seit 1998 werden hier Blitze erforscht. Die rund 50 Blitze, die jährlich in den Sendemasten einschlagen, können direkt gemessen werden. Eine Spezialkamera läuft permanent mit und liefert 1.000 Bilder pro Sekunde.